Dampfgarer und Backofen übereinander eingebaut

Neues aus der Gerätewelt: Dampfgarer

Kombinationsgeräte stimmen Dampf- und Backzeiten optimal auf das Gargut ab.

Kochen, Dünsten, Schmoren, Backen, Einmachen, Auftauen – mit dem Dampfgarer alles kein Problem. Dampfgarer schaffen nämlich ganz vieles auf einmal und schonen dabei noch Vitamine und Nährstoffe. Fleisch wird außerdem saftiger, Brötchen werden knuspriger. Kein Wunder, dass der Trend zu diesem Einbaugerät in der Küche ungebrochen ist. Das Beste: Mehrere Gerichte können gleichzeitig zubereitet werden. Das spart sogar Strom. Keine Sorge: Selbst ein süßer Auflauf und Gemüse lassen sich gleichzeitig garen, denn weder Geschmack noch Geruch werden übertragen.

Mix aus Dampfgaren und Hitze

Neueste Geräte nutzen Dampf und Hitze im Mix. Das ist ideal für Braten mit krosser Kruste und zartem Inneren. Beim Multidampfgarer "SteamPro" von AEG überwachen Sensoren die Feuchtigkeit und optimieren per Kombimodus die Zubereitung: Exakt und automatisch wird die richtige Kombination aus Heißluft und Dampf eingestellt. Das Ergebnis ist erstklassig, ganz gleich, ob man Fleisch brät oder grillt oder Kuchen oder Brot bäckt.

Dampf verbessert das Aufgehen des Teigs und sorgt damit für mehr Volumen. Außerdem gleicht es den Feuchtigkeitsverlust aus, den traditionelle Heißluft im Ofen mit sich bringt. Beim Multifunktions-Backofen von Bauknecht passt ein spezieller Algorithmus die Parameter der drei Gentle Steam-Programme perfekt an, verwandelt das Wasser in Dampf und hält die idealen Kochbedingungen während des gesamten Garprozesses konstant.

Da Dampfgarer viele Gerichte schon einprogrammiert haben, ist auch die Bedienung kinderleicht. Gerade dann, wenn Dampf und Hitze kombiniert werden. Beim sogenannten Klimagaren hilft ein Temperatursensor: Man wählt per Bedien-Display das geplante Gericht und bestimmt hier gleichzeitig die gewünschte Servierzeit. Den Rest erledigt der Ofen, z. B. der "Combi Steam XSL" von V-ZUG. Seine Spezialfunktion "Heißluft mit Beschwaden" optimiert zusätzlich die Hitzeverteilung im Garraum.

Mikrowelle, Dampfgaren und Druckdampfgaren

V-ZUG und Miele bieten auch Geräte, die Dampfgaren mit Mikrowelle kombinieren. Der Combi-Steamer von V-ZUG kann Hitze, Dampf und Mikrowelle. Der DGM 7000 von Miele kombiniert Dampfgaren und Mikrowellenbetrieb in der neuen Betriebsart "Schnellgaren". Kleine Kartoffeln etwa werden dabei doppelt so schnell gar. Kurze Garzeiten sind auch die Domäne des Miele-Druckdampfgarers DGD 7000. Das Einbaugerät arbeitet in einem Temperaturbereich zwischen 101° und 120°C, was die Garzeiten um rund 50 Prozent verkürzt. Der DGD 7000 kann aber auch drucklos sehr empfindliche Speisen garen.

Miele hat den Garraum seiner Dampfgarer auf 40 Liter vergrößert und eine hochwertige Edelstahl-Leinenstruktur verbaut, die kratzunempfindlich ist. Der bewährte und mit 3,3 kW sehr leistungsfähige Dampferzeuger leitet den Dampf über zwei Einlässe in den Garraum ("DualSteam"). Eine verbesserte Anordnung der Düsen verkürzt die ohnehin schnellen Aufheizzeiten. Der Dampf verwirbelt besser im Garraum, was insbesondere bei niedrigen Temperaturen (z.B. beim Sous-vide-Garen) vorteilhaft ist.

Methoden der Wasserzuführung beim Dampfgarer

Je nach Hersteller und Gerät wird das Wasser dem Dampfgarer an unterschiedlichen Stellen zugefügt. Miele-Dampfgarer werden mit einem festen Wasserzu- und -ablauf installiert. Auch bei V-ZUG gibt es einen Festwasseranschluss, zusätzlich die Alternative mit Wassertank. Bei Bosch-Geräten ist oberhalb des Gerätes ein Fach für den Wassertank. Bei Bauknecht kommt das Wasser in eine Bodenvertiefung im Garraum. Ein zusätzliches Boden-Heizelement erhitzt es, bis es sich in Form von Dampf im Garraum verteilt.

Wenn Sie weitere Einzelheiten zu den neuen Dampfgar-Kombinationsgeräten erfahren möchten, sprechen Sie uns einfach an!

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